Rauchen schädigt die Lunge

Jedem, ob Raucher oder Nichtraucher, ist klar, Rauchen schädigt die Lunge.
Hier ein paar Zahlen: 85 % der Lungenkrebsfälle sind Folge des Rauchens. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (engl. chronic obstructive pulmonary disease, Abk. COPD) wird zu 90 % allein durch das Rauchen verursacht. Landläufig ist die COPD als Raucherhusten bekannt. Medizinisch bezeichnet sie eine Kombination aus chronischer Bronchitis und einem Lungenemphysem und betrifft jede vierte bis fünfte Raucherin.

Wie kommt es dazu?
Substanzen im Zigarettenrauch verursachen in der Lunge Entzündungsreaktionen, die das Gewebe schädigen und zu einer verstärkten Produktion von Bronchialschleim führen. Es werden die Flimmerhärchen in den Bronchien zerstört, die eigentlich Fremdstoffe aus den Atemwegen abtransportieren sollen. Außderdem wird die Zusammensetzung des Bronchialschleims verändert. Dies führt zu einem Schleimstau. Die Muskulatur der kleinen engen Atemwege tief in der Lunge werden vergrößert und die Lungenbläschen werden zerstört. Zudem wird das Immunsystem beeinträchtigt.

 

 

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