Gedankenkreisen: Wer kennt es nicht?

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Doch was kann helfen? Die Gedanken zu akzeptieren. Problematisch sind nicht die Gedanken, sondern dass wir uns von ihnen beeinflussen lassen. Beschäftigen wir uns z.B. vor dem Einschlafen mit einem Problem von morgen, so fangen wir an, uns Sorgen zu machen, vielleicht sogar Angst zu bekommen, unruhig zu werden und können auf keinen Fall einschlafen.

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie hat Übungen entwickelt , mit denen wir es schaffen können, Gedanken einfach hinzunehmen, uns nicht von ihnen verrückt machen zu lassen.

Zum Beispiel die Übung Gedanken vorbeiziehen zu lassen:

Setz dich an einen ruhigen Ort, schließe deine Augen und beobachte deine Gedanken! Dabei kannst du dir vorstellen, dass deine Gedanken wie ein Zug an dir vorbeifahren – auf jedem Waggon ein Gedanke. Nimm die Gedanken wahr und stell dir vor, wie der Waggon weiterfährt, bis schließlich ein nächster kommt. Du kannst dir alternativ auch Wolken an einem blauen Himmel vorstellen oder Blätter, die auf einem Fluss dahinschwimmen.

Literatur:
S. C. Hayes: Akzeptanz und Commitment Therapie
M. Wengenroth: Das Leben annehmen

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