Die Gewohnheitszigarette

Solange alles läuft, wie immer, bemerkst du diese Gewohnheitszigaretten kaum. Erst wenn du sie nicht rauchen willst, wie z.B. am 31. Mai, dann schaltet dein Hirn von Automatikmodus auf wach und fragt: “Was ist los? Wo bleibt die Zigarette? Ich will Nikotin!” Nun kannst du darauf hoffen, dass dir dann schon etwas einfallen wird oder du diese Situation mit viel Willenskraft überstehst. Ist aber schwierig, weil dein Hirn ‘jetzt rauchen will’ und dieser Gedanke immer mehr Platz einnimmt und anderen kaum noch Platz lässt. Helfen kann es, sich vorzubereiten. Beobachte dich eine Zeit lang beim Rauchen, um deine Gewohnheitszigaretten zu erkennen. Und dann kannst du…
1) Die eingespielte Situation ändern, damit das automatische ‘Rauchprogramm’ gar nicht erst startet. Zum Beispiel morgens keinen Kaffee trinken, sondern Tee, sich nicht auf den üblichen Platz setzen, sondern auf einen anderen … Dabei ist Kreativität gefragt. Hat den positiven Nebeneffekt, dass du allgemein aus deinen Alltagsroutinen herauskommst.
2) Die Rauchauslöser meiden. Also z.B. morgens gar keine Kaffee, den Wecker später stellen, nur fix zack zack unter die Dusche und ab zur Arbeit … Hier ist darauf zu achten, sich nun nicht alles zu verbieten und damit für das Nichtrauchen zu bestrafen. Das ginge nach hinten los.
3) Einen Ersatz für die Zigarette suchen. Zum Beispiel für das Warten an der Bushaltestelle eine Buch mitnehmen, bei der langweiligen Autofahrt ein Hörbuch einlegen, anstelle der Zigarette mit den Kumpels einen Kaugummi kauen, in der kurzen Rauchpause einen leckeren Tee trinken. Also auch hier ist Kreativität gefragt.

VIEL SPASS BEIM IDEEN SAMMELN !!!

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